Flohbefall beim Haustier

Flöhe können nicht selten als Überträger des Gurkenkernbandwurms (Dipylidium caninum) dienen, welcher sowohl bei Hunden als auch Katzen vorkommt. Der Floh spielt hierbei die Rolle des Zwischenwirtes: Er nimmt die Eier des Wurmes auf, welche sich abschließend in seinem Körper zu infektiösen Finnen weiterentwickeln. Wenn das Haustier die Flöhe beispielsweise bei der Fellpflege zerbeißt und verschluckt, setzen sich die Finnen an dessen Darmschleimhaut fest und entwickeln sich dort zum reifen Bandwurm.
Problematisch hierbei ist, dass ein Befall oft symptomlos verläuft und erst bei fortgeschrittener, starker Infektion Symptome wie Appetitstörungen und Gewichtsverlust oder Verstopfung auftreten. Allerdings kann das sogenannte "Schlittenfahren" ein Anzeichen sein, bei dem der Vierbeiner durch aus dem After ausscheidende Bandwurmglieder einen starken Juckreiz auslösen.

Somit ist es wichtig, dass bei einer Bekämpfung des Flohbefalls auch eine mögliche Infektion mit dem Bandwurm behandelt wird - auch, um mögliche Ansteckungen anderer Familienmitglieder, pelzig oder menschlich, zu vermeiden.

Unsere Tierärzte empfehlen zur Behandlung folgende Schritte: 

  • Führe eine konsequente Flohbehandlung durch, welche sowohl akuten Befall bekämpft, als auch einen Folgebefall vorbeugt. Hier findest du unsere Präparate gegen Flöhe. 
  • Auch eine Behandlung der direkten Umgebung unseres Vierbeiners ist wichtig, um Flöhe nachhaltig loszuwerden - denn nur 5% der Flohpopulation leben tatsächlich auf dem Haustier. Hierfür sollte eine gründliche Reinigung durchgeführt werden. Bei vielen Textilien im Heim können auch Umgebungssprays oder Fogger helfen. 
  • Die letzte entscheidende Maßnahme ist die Entwurmung, die nach einem Flohbefall stets einmalig durchgeführt werden sollte. Wichtig ist hierbei, dass die Wurmkur auch Bandwürmer abdeckt! Unsere Wurmkuren findest Du hier